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Das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und die Universität des Saarlandes richten eine gemeinsame Stiftungsprofessur für Wirkstoff-Bioinformatik ein. Möglich gemacht wurde die neue Professur durch eine Initiative der gemeinnützigen Klaus Faber Stiftung. Mit insgesamt 1,6 Millionen Euro unterstützt die in Saarbrücken ansässige Klaus Faber Stiftung damit ein Forschungsfeld, das genau an der Schnittstelle zweier starker saarländischer Forschungsschwerpunkte liegt, der Bioinformatik und der Wirkstoff-Forschung.

Bei der Analyse des menschlichen Genoms blieben Forscher bisher eine Antwort schuldig: Sie konnten nicht sagen, wie sich die beiden von Mutter und Vater vererbten Varianten eines Gens unterscheiden. Dabei erhöht diese Information die Wahrscheinlichkeit, bestimmte Krankheiten erfolgreich zu behandeln. Die so genannte dritte Generation von Sequenzierungstechnologien macht dies nun möglich. Eines der wichtigsten Hilfsmittel für dieses komplexe Puzzle: Eine spezielle Software, entwickelt von Wissenschaftlern am Zentrum für Bioinformatik der Universität des Saarlandes.

Am Montag, 22. Januar 2018, wird Prof. Dr. Andrea Volkamer (Charité, Berlin) einen Vortrag zum Thema "Structure-Based Computational Methods for Kinase-Centric Drug Development" halten. Ort: Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), Seminarraum 0.27; Beginn: Punkt 15:00 Uhr.

Am Mittwoch, 10. Januar 2018, wird Prof. Dr. Arndt von Haeseler (Center for Integrative Bioinformatics Vienna, CIBIV) einen Vortrag im Rahmen der ZBI "Distinguished Speaker Series" zum Thema "Counting absolute numbers of molecules using unique molecular identifiers" halten (Raum 001, ZBI (Gebäude E 2.1); Beginn: Punkt 17:00 Uhr).

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