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Professor Andreas Keller vom Zentrum für Bioinformatik an der Saar-Uni leitet für ein Jahr ein Forschungsprojekt an der US-amerikanischen Eliteuniversität Stanford im Silicon Valley. Ziel ist, auf Einzelzellebene besser zu verstehen, wie Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson im menschlichen Körper entstehen. Dadurch sollen solche Volkskrankheiten früher erkannt und neue Therapien gefunden werden. Der Aufenthalt wird von der Schaller-Nikolich Stiftung in Heidelberg mit einer Millionen US-Dollar finanziert.

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Aufs Engste vernetzt

Vom CISPA sind es zu Fuß nur ein paar Minuten bis zum Zentrum für Bioinformatik (ZBI), der nächsten Station dieser Erkundungstour. Die Namen der Institute auf beiden Seiten des Stuhlsatzenhausweges sprechen für sich: links das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), rechts das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) und das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme. Gleich dahinter das Max-Planck-Institut für Informatik. Geballte Kompetenz auf engstem Raum. Und aufs Engste vernetzt. Für die Gründung des ZBI vor 18 Jahren taten sich drei Fakultäten der Saar-Universität zusammen, wie Geschäftsführerin Pia Scherer-Geiß erläutert: die Medizinische, die Naturwissenschaftlich-Technische und die Fakultät für Mathematik und Informatik.

Hier geht es zu dem PDF der Saarbrücker Zeitung. Der Artikel "Aufs Engste vernetzt" befindet sich auf Seite 11.

Klaus Faber Stiftungsprofessur für Wirkstoff-Bioinformatik wird offiziell eröffnet

Freitag, 29. März 2019, ab 10.00 Uhr im Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), Seminarraum (Campus E8 1)

Da immer mehr Bakterien Resistenzen gegen gängige Antibiotika entwickeln, ist es dringend notwendig, die Erforschung neuer Antibiotika für den klinisch-medizinischen Einsatz zu voranzutreiben. Dieser Aufgabe widmet sich die neue Stiftungsprofessorin für Wirkstoff-Bioinformatik Olga Kalinina. Am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und an der Universität des Saarlandes arbeitet die Wissenschaftlerin seit Januar dieses Jahres daran, neue Antibiotika aus biologisch aktiven Naturstoffen zu entwickeln. Ihre Forschungen werden von der in Saarbrücken ansässigen Klaus Faber Stiftung bis 2022 mit insgesamt 1,6 Millionen Euro unterstützt.

Wie kann die Parkinson-Krankheit frühzeitig erkannt werden? Ein Forscher-Team der Universität Luxemburg und der Universität des Saarlandes sucht darauf Antworten und hat dafür einen von der SaarLB gestiften Preis im Wettbewerb „Exzellenznetze in der Großregion“ erhalten. Die Jury des interregionalen Wissenschaftspreises zeichnet damit ein grenzüberschreitendes Forschungsprojekt aus, in dem so genannte Biomarker entwickelt werden, die frühzeitig auf eine Parkinson-Krankheit hinweisen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde jetzt in Luxemburg überreicht.

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